NEU!!!! Das wichtigste über Gartennützlinge

25.02.13 Viele kleine Helferlein unterstützen den Kleingärtner bei seinem Kampf gg. Gartenschädlinge. Geben wir ihnen eine Chance!

Gartennuetzlinge

Tipp des Monats

19.10.12

Maulwurf vertreiben - 3 Tipps

 

 

1. Leere Glasflaschen vertreiben den Maulwurf
In der Nähe des Maulwurfshügels eine leere Glasflache so vergraben, dass der Flaschenhals ca. 10 Zentimeter herausschaut. Der Wind erzeugt nun am Flaschenhals für Maulwürfe unangenehme Töne (Theorie), welche diese zum Umzug bewegen sollen.
 

2. Der Maulwurf mag keinen Krach
Viele Kinder einladen oder zumindest viel im Garten werkeln, vor allem mehrere Tage hintereinander. Maulwürfe lieben die Ruhe. Wenn sie durchgängig gestört werden, könnte das die kleinen Schaufler auch vertreiben. Aufpassen, dass man mit dem Gartennachbar keinen Ärger wg. Ruhestörung bekommt!

3. Maulwurfhügel unter Wasser setzen
Gangsystem unter dem bereits vorhandene Maulwurfhügel unter Wasser setzen. Also Garteschlauch ins Loch und Wasser Marsch!!!  Darauf achten, dass die Erde gründlich einschwemmt und ein wenig festgetreten wird.

 

Quelle: www.gartentipps.com

Wenn der Apfel fault...

07.11.12 Pilzgift Patulin vermeiden

(aid) - Patulin ist ein Pilzgift, das beim Wachstum vieler Schimmelpilze auf Lebens- und Futtermitteln gebildet und vom Pilzgeflecht ausgeschieden wird. Gerade in angefaultem Kernobst ist es anzutreffen. In Äpfeln oder Birnen kann bis zu einem Gramm dieses Giftstoffes pro Kilogramm Faulstelle gefunden werden. Bei Äpfeln wandert Patulin praktisch nicht in das gesunde Gewebe, sodass bei großzügigem Entfernen der angefaulten braunen Stellen das Obst verarbeitet bzw. gegessen werden kann. Bei anderen Obstarten kann auch der gesunde Teil patulinhaltig sein.

Patulin kann zu Blutungen in der Niere, Milz oder Leber führen. Als Zellgift kann es in höheren Dosen Übelkeit oder Magenschleimhautentzündungen auslösen oder es führt zur Schädigung der Leber. Im Tierversuch wirkt es bei Ratten unter die Haut gespritzt krebserregend. Bei Aufnahme über die Nahrung konnte keine karzinogene Wirkung festgestellt werden.

Bei der Verarbeitung zu Säften, Püree und Mus sollte also darauf geachtet werden, dass keine Früchte verwendet werden, die Faulstellen aufweisen. Das Pasteurisieren der Fruchtsäfte ist meist wirkungslos, da Patulin bei kurzer Hitzeeinwirkung relativ beständig ist. Soll das Patulin entfernt werden, wird der Saft entweder vergoren oder geschwefelt.

Patulin ist auch ein wirksames Antibiotikum - z. B. gegen die Erreger der Tuberkulose -, das aber wegen seiner Giftigkeit nicht therapeutisch eingesetzt werden darf. Höchstwerte sind nach der EU-Kontaminantenverordnung für Fruchtsäfte und Fruchtsaftkonzentrate, für feste Apfelerzeugnisse und für Spirituosen und andere alkoholische Getränke mit je 50 μg/kg festgesetzt. Für Apfelerzeugnisse für Säuglinge und Kleinkinder gilt ein Höchstwert von 10 μg/kg.
Jörg Häseler, www.aid.de. Bildquelle:  http://www.web-for-us.de